»Tod und AmÜsement«

Thomas Mann: »Der Zauberberg«

Eine Ausstellung des Literaturhauses MÜnchen

Vom 16.3. bis zum 26.6.2016

Thomas Mann begann mit der Arbeit am »Zauberberg« 1912. Ab 1915 setzte er aus, um schließlich von 1919 bis 1924 den über tausend Seiten schweren Roman fertig zu stellen.

»Der Zauberberg« zählt bis heute zu den bekanntesten und meist beachteten Werken Thomas Manns. Mit einer werkbiografischen Ausstellung schließt das Literaturhaus München thematisch an seine Schauen über Robert Musil und Lion Feuchtwanger (»Erfolg«) an.

Wer die Ausstellung betritt, betritt den »Zauberberg«: Das Publikum nähert sich dem vielschichtigen Werk über inszenierte Räume, die dem Romansetting entnommen sind. Der Ort Davos, Sanatorien, Patientenzimmer, Salon, Operationssaal und Hochgebirge erzählen von Thomas Mann und den Quellen seines großen Romans, von seinen Besuchen und von der Welt der Kranken in Davos, die er aus Briefen und Berichten seiner Frau Katia und persönlich aus nächster Nähe kannte: »Der Zauberberg« spielt in einem Lungensanatorium des Ortes, in dem Thomas Mann 1912 und 1921 seine Frau Katia besuchte. Die Ausstellungsräume sind mit Original-Exponaten, wie zum Beispiel mit dem Taschenspucknapf »Blauer Heinrich« oder der »Davoser Liege«, bestückt. Assoziative Filme, aktuell gedreht am Originalschauplatz, ergänzen die Zauberberg-spezifische Atmosphäre zwischen »Tod und Amüsement«, von der Thomas Mann so fasziniert war. Das Publikum tritt ein – in jene Welt und in den Roman

Die riesige Fensterfläche im Ausstellungsbereich wird zum Bergpanorama; das war die Aufgabe, die das Ausstellungsteam von Reger Werbearchitektur drucktechnisch umzusetzen hatte. Die Atmosphäre herstellen; so dicht und so einzigartig, wie sie der Leser des Romans und die Patienten vor Ort, wohl empfunden haben. „Durch den abgestimmten Einsatz von Effektfolie und Drucktechnik ist das durchaus beeindruckend gelungen.“ Unabhängig vom Blickwinkel und Betrachtungsabstand hat der Besucher der Ausstellung den Eindruck in 24 Metern Breite und knapp 4 Metern Höhe , die Berge „zum Greifen nah“ vor sich zu haben.

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